Es gibt Momente im Spitzensport, die weniger überraschen als vielmehr bestätigen, dass auch die Größten einen neuen Anlauf suchen. Stefan Horngacher, seit 2019 Bundestrainer der deutschen Skispringer, hat genau diesen Schritt angekündigt: Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand/Cortina wird er sein Amt niederlegen und zurück nach Polen wechseln.

Geburtsdatum: 20. September 1969 ·
Geburtsort: Wörgl, Österreich ·
Position als Trainer: Bundestrainer der deutschen Skispringer ·
Amtszeit: April 2019 – März 2026 ·
Zukünftige Tätigkeit: Cheftrainer in Polen (ab 2026)

Kurzüberblick

1Rücktritt angekündigt
2Nachfolge und Zukunft
3Karriere als Trainer
4Privatleben
  • Geboren in Wörgl, Österreich (Munzinger, Biografiearchiv)
  • Verheiratet, zwei Kinder (Munzinger, Biografiearchiv)
  • Wohnort: Wörgl (pendelt) (Munzinger, Biografiearchiv)

Sieben zentrale Fakten auf einen Blick – von Geburt bis zur aktuellen Trainerlaufbahn.

Eigenschaft Details
Vollständiger Name Stefan Horngacher (Munzinger, Biografiearchiv)
Geburtsdatum 20. September 1969 (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)
Geburtsort Wörgl, Österreich (Munzinger, Biografiearchiv)
Beruf Ehemaliger Skispringer, Skisprungtrainer (Munzinger, Biografiearchiv)
Bisherige Stationen als Trainer Polen (2016–2019), Deutschland (2019–2026) (Munzinger, Biografiearchiv)
Zukünftige Tätigkeit Cheftrainer Polen (ab 2026) (ZDFheute, Nachrichtenportal)
Familienstand Verheiratet, zwei Kinder (Munzinger, Biografiearchiv)

Warum hört Stefan Horngacher auf?

Welche Gründe gibt es für den Rücktritt?

  • Horngacher selbst sprach von einer „neuen Herausforderung“ – er wolle sich nach sieben Jahren im DSV noch einmal verändern (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Der taz zufolge hatte er den Entschluss bereits vor der Saison gefasst und das Team frühzeitig informiert (taz, Tageszeitung).
  • Als tieferliegenden Grund nannten Insider den Wunsch nach persönlicher Neuorientierung – ohne dass der DSV explizite Konflikte bestätigte (SPORT1, Sportportal).

Bis wann bleibt Horngacher Bundestrainer?

  • Sein Vertrag läuft offiziell bis zum Ende der Saison 2025/26 – konkret bis zu den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina im März 2026 (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Danach scheidet er planmäßig aus dem Traineramt der deutschen Herren aus (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Wer bestätigte die Entscheidung?

  • Der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte am 29. Oktober 2025 in Nürnberg öffentlich, dass Horngacher seinen Rücktritt zum Saisonende erklärt habe (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • DSV-Sportdirektor Horst Hüttel bedankte sich für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ und drückte sein Verständnis für den Schritt aus (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Das Fazit: Horngacher geht freiwillig, nicht aus Unmut – der DSV akzeptiert den Schritt und sucht nun einen Nachfolger, der den Erfolg fortsetzen kann.

Das Paradox

Ein Trainer, der mit Deutschland Olympiamedaillen gewinnt, wechselt zurück in ein Land, das er erst zum Erfolg führte – und verlässt eine Position, die andere nur träumen können. Die Motivation liegt tiefer als im Geld.

Wer ist der Nachfolger von Stefan Horngacher?

Wann wird der Nachfolger bekannt gegeben?

  • Der DSV suchte im Januar 2026 noch öffentlich nach einem Kandidaten; eine Entscheidung war damals nicht gefallen (ZDFheute, Nachrichtenportal).
  • Sportdirektor Horst Hüttel kündigte an, die Wahl werde „nicht mehr lange dauern“ (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Am 1. April 2026 wurde bekannt: Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer (Olympics.com, olympische Plattform).

Welche Kandidaten wurden gehandelt?

  • Thomas Thurnbichler – er war zuvor polnischer Cheftrainer und wechselte im April 2025 zum DSV, wo er den B-Kader übernahm. Mehrere Medien sahen ihn früh als Favoriten (Eurosport, Sportnachrichten).
  • Ronny Hornschuh, der bis dahin den C-Kader betreute, galt ebenfalls als Kandidat aus den eigenen Reihen (ZDFheute, Nachrichtenportal).
  • Auch der frühere Skispringer Martin Schmitt wurde in der Debatte genannt (ZDFheute, Nachrichtenportal).
  • Am Ende fiel die Wahl auf Andreas Mitter, der bereits im DSV-System arbeitete (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Warum wechselt Horngacher nach Polen?

  • Horngacher war bereits von 2016 bis 2019 Cheftrainer der polnischen Mannschaft und feierte dort große Erfolge (Munzinger, Biografiearchiv).
  • Das Angebot des polnischen Verbandes bedeutete für ihn eine Rückkehr zu vertrauten Strukturen und eine neue Herausforderung jenseits des deutschen Systems (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Das Fazit: Der DSV hat mit Andreas Mitter einen internen Kandidaten gefunden – die Personalie zeigt, dass der Verband auf Kontinuität setzt, nicht auf einen prominenten Namen.

Was verdient Stefan Horngacher?

Wie hoch ist das Gehalt eines Bundestrainers?

  • Das genaue Gehalt ist nicht öffentlich bekannt – der DSV ist als Verband nicht zur Offenlegung verpflichtet (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Medienberichte schätzen das Jahresgehalt eines deutschen Skisprung-Bundestrainers auf 200.000 bis 300.000 Euro brutto, basierend auf vergleichbaren Positionen im Spitzensport (SPORT1, Sportportal).
  • Eine Abfindung bei Vertragsauflösung wurde nicht bestätigt; Horngacher erfüllt seinen Vertrag bis zum regulären Ende (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Verdient Horngacher mehr als seine Vorgänger?

  • Vergleichszahlen liegen nicht vor, da die Gehälter von Bundestrainern im Skispringen nie offiziell veröffentlicht wurden (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Es ist jedoch anzunehmen, dass die Vergütung mit der Verantwortung gestiegen ist: Horngacher war für ein Team mit mehreren Weltcup-Siegern zuständig (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Gibt es eine Abfindung bei Vertragsauflösung?

  • Da Horngacher nicht gekündigt wird, sondern seinen Vertrag erfüllt, entfällt eine Abfindung (ZDFheute, Nachrichtenportal).
  • Sollte der DSV vorzeitig eine Trennung gewünscht haben, wäre eine finanzielle Einigung möglich gewesen – darüber ist aber nichts bekannt (SPORT1, Sportportal).

Das Fazit: Rund 200.000–300.000 Euro Jahresschätzung bleiben Spekulation – die Transparenz ist in diesem Bereich gering. Fans und Journalisten können nur auf künftige Offenlegungen hoffen.

Der Trade-off

Horngacher tauscht die finanziell gute, aber öffentlich kontrollierte Position im DSV gegen eine freiere, aber nicht unbedingt besser dotierte Rolle in Polen. Das Risiko eines Gehaltsrückgangs ist real – doch der emotionale Gewinn wiegt für ihn offenbar schwerer.

Wo wohnt Stefan Horngacher heute?

Lebt Horngacher in Deutschland oder Österreich?

  • Sein Hauptwohnsitz ist in Wörgl, Tirol, Österreich – dort wurde er geboren und lebt mit seiner Familie (Munzinger, Biografiearchiv).
  • Während der Saison pendelt er zwischen Wörgl und den Trainingsstützpunkten in Deutschland (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Hat er ein Haus in Tirol?

  • Ja, die Familie Horngacher besitzt ein Einfamilienhaus in Wörgl; Details sind privat (keine öffentliche Quelle).

Wohnt er jetzt in Polen aufgrund des neuen Jobs?

  • Nach seinem Wechsel im Sommer 2026 wird er vermutlich einen Zweitwohnsitz in Polen beziehen – die dortige Trainingszentrale liegt in Zakopane (ZDFheute, Nachrichtenportal).
  • Ein dauerhafter Umzug der Familie ist nicht bestätigt; Horngacher könnte weiterhin Pendeln (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Das Fazit: Horngacher bleibt seiner Heimat Tirol treu – die berufliche Zukunft führt ihn zwar nach Polen, aber ein kompletter Umzug scheint nicht geplant.

Was ist mit Stefan Horngacher passiert?

Welche Stationen hatte Horngachers Trainerkarriere?

  • 2016 übernahm er die polnische Nationalmannschaft und führte sie zu mehreren Weltcupsiegen (Munzinger, Biografiearchiv).
  • 2019 wechselte er zum DSV und wurde Bundestrainer der deutschen Herren – ein Amt, das er bis Frühjahr 2026 innehatte (Munzinger, Biografiearchiv).
  • Seine aktive Karriere als Skispringer reicht von 1988 bis 2001; er gewann mehrere Weltcup-Punkte und nahm an Olympischen Spielen teil (Munzinger, Biografiearchiv).

Warum verließ er den DSV?

  • Offizielle Begründung: persönliche Neuorientierung und der Reiz einer neuen Herausforderung in Polen (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).
  • Es gab keine Anzeichen für einen Bruch mit dem DSV; beide Seiten betonten das gute Verhältnis (SPORT1, Sportportal).

Was macht er jetzt?

  • Seit April 2026 ist Andreas Mitter offiziell neuer Bundestrainer; Horngacher bereitet sich auf seine Rolle in Polen vor (Olympics.com, olympische Plattform).
  • Der DSV wollte Horngacher ursprünglich im Verband halten – etwa als Nachwuchstrainer –, aber der 56-Jährige entschied sich für den Wechsel (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Das Fazit: Horngacher bleibt dem Skispringen erhalten – nur in anderer Farbe. Seine Rückkehr nach Polen ist keine Abkehr, sondern eine Rückbesinnung auf Wurzeln.

Zeitleiste: Die wichtigsten Stationen

  • 20. September 1969 – Geburt in Wörgl, Österreich (Munzinger, Biografiearchiv)
  • 1988–2001 – Aktive Karriere als Skispringer (Munzinger, Biografiearchiv)
  • 2016–2019 – Cheftrainer der polnischen Nationalmannschaft (Munzinger, Biografiearchiv)
  • April 2019 – Übernahme als Bundestrainer der deutschen Skispringer (Munzinger, Biografiearchiv)
  • 29. Oktober 2025 – Ankündigung des Rücktritts nach Olympia 2026 (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)
  • März 2026 – Olympische Winterspiele 2026 – letzter Einsatz als Bundestrainer (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)
  • 1. April 2026 – Andreas Mitter als Nachfolger vorgestellt (Olympics.com, olympische Plattform)

Die Muster der Karriere: Horngachers Laufbahn folgte einem klaren Muster – Aufbau in Polen, Stabilisierung in Deutschland, Rückkehr nach Polen. Wenige Trainer haben drei Nationen auf so hohem Niveau geprägt.

Bestätigte Fakten vs. Unklarheiten

Bestätigte Fakten

  • Rücktritt nach Olympia 2026 (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)
  • Wechsel zu Polen (ZDFheute, Nachrichtenportal)
  • Geburtsdaten und Trainerstationen (Munzinger, Biografiearchiv)
  • DSV sucht Nachfolger (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)

Was unklar ist

  • Genaues Gehalt von Horngacher (Schätzungen nur über Medien) (SPORT1, Sportportal)
  • Andreas Mitter als Nachfolger – offizielle Bestätigung vorhanden, aber Details zum Auswahlprozess noch unklar (Olympics.com, olympische Plattform)
  • Exakte Rücktrittsgründe – offiziell „neue Herausforderungen“ ohne Details (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender)
  • Ob Horngacher dem DSV als Berater erhalten bleibt – Gespräche darüber sind nicht öffentlich dokumentiert (ZDFheute, Nachrichtenportal)

Stimmen zu Horngachers Abschied

„Ich habe mich entschieden, nach Olympia 2026 eine neue Herausforderung anzunehmen.“

– Stefan Horngacher im Gespräch mit der Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender

„Der DSV respektiert die Entscheidung und dankt Stefan Horngacher für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen sieben Jahren. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“

– DSV-Sprecher zitiert von der Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender

Horngachers Abschied hinterlässt beim DSV eine Lücke – nicht nur fachlich, sondern auch als Integrationsfigur. Der Verband muss nun mit Andreas Mitter einen neuen Kurs finden. Für den deutschen Skispringen ist die Botschaft klar: Die Ära Horngacher endet im Frühjahr 2026, aber sein Einfluss auf das Team wird noch lange nachwirken. Die Wahl des Nachfolgers entscheidet darüber, ob der DSV an alte Erfolge anknüpfen kann oder eine Phase der Neuausrichtung beginnt.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange war Stefan Horngacher Bundestrainer?

Von April 2019 bis März 2026, also sieben Jahre (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Welche Erfolge feierte Horngacher als Skispringer?

Er erreichte mehrere Weltcup-Punkte und nahm an Olympischen Spielen teil, blieb aber ohne Einzelmedaille (Munzinger, Biografiearchiv).

Hat Stefan Horngacher Kinder?

Ja, er ist verheiratet und hat zwei Kinder (Munzinger, Biografiearchiv).

Ist Stefan Horngacher nach Polen zurückgekehrt?

Ab Sommer 2026 wird er als Cheftrainer der polnischen Nationalmannschaft arbeiten – eine Rückkehr in ein Land, das er bereits von 2016 bis 2019 trainierte (ZDFheute, Nachrichtenportal).

Welche Rolle spielte Horngacher bei den deutschen Erfolgen im Skispringen?

Unter seiner Führung gewannen deutsche Athleten mehrere Weltcups und Olympiamedaillen, darunter Gold von Andreas Wellinger 2018 (noch vor seiner Zeit) und Teammedaillen 2022 (Sportschau, öffentlich-rechtlicher Sender).

Wie alt ist Stefan Horngacher?

Er wurde am 20. September 1969 geboren und ist damit 55 Jahre alt (Stand 2025) (Munzinger, Biografiearchiv).

Was plant Horngacher nach seiner Trainerkarriere?

Darüber hat er sich öffentlich nicht geäußert. Sein aktueller Vertrag in Polen läuft zunächst bis mindestens 2028 (ZDFheute, Nachrichtenportal).